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EM-Revanche am 14. Februar in Magdeburg

print | Mittwoch 01 Februar 2012, 15:53 | Wolfgang Philipps


Beim Fußball wären Traumquoten im Fernsehen garantiert: Am Dienstag, den 14. Februar, kommt es am vierten Spieltag der Weltliga zu einer Neuauflage des kontroversen EM-Duells zwischen Deutschland und dem entthronten Europameister Kroatien, wobei dem Sieger der Partie die Teilnahme am Weltliga-Finale in Almaty (Kasachstan/12. bis 17. Juni) winkt. Gespielt wird ab 19 Uhr in der erst jüngst wiedereröffneten Schwimmhalle an der Großen Diesdorfer Straße, die seit Jahrzehnten die Heimstätte des Magdeburger Wasserballsports ist.

Beim EM-Turnier in Eindhoven (Niederlande) hatten die Deutschen jüngst beim vierten Vorrundenauftritt vor gut 1.000 Zuschauer in einer atemberauenden Partie trotz eines regelrechten „Lazarettaufgebots“ (nur elf Spieler) sensationell mit 10:9 gewonnen (Foto) und damit den amtierenden Europameister letztlich bereits nach der Gruppenphase aus dem Turnier gekegelt. Der kroatische Spieler Andro Buslje mußte zudem nach einem Revanchefoul gegen DSV-Center Sven Roeßing mit einer Vier-Minuten-Strafe das Wasser verlassen, was die Diskussionen um die Partie noch verstärkte.

Deutschland hat das Hinspiel in der kroatischen Wasserball-Hochburg Dubrovnik damals nur denkbar knapp mit 15:16 im Fünfmeterwerfen verloren und durch das Unentschieden nach regulärer Spielzeit noch einen der drei vergebenen Punkte eingefahren. Dem Sieger des Rückkampfes auf deutschem Boden winkt die Teilnahme am Weltliga-Finale im kasachischen Almaty. Sollten die Deutschen wie in Eindhoven in der regulären Spielzeit aus dem Wasser steigen, bräuchte die Sieben von Bundestrainer Hagen Stamm (Berlin) „nur“ noch eine Punktteilung beim letzten Auswärtsspiel gegen Mazedonien.
 
> Bericht über das EM-Spiel gegen Kroatien
 

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