Nachrichten

© Zoltan Leskova

Drei weitere Abgänge beim ASCD

Nachdem bereits bekannt wurde, dass der Duisburger Kapitän, Julian Real, in der kommenden Saison seine Kappe für Waspo 98 Hannover schnüren wird, muss der ASC Duisburg drei weitere Abgänge verkraften. Die beiden deutschen Nationalspieler Philipp Kalberg und Jan Obschernikat und der ungarische Center Kristof Hulmann werden den Pokalzweiten in der kommenden Saison verlassen. Kalberg und Obschernikat zieht es aus beruflichen Gründen zum Nachbarverein, dem Duisburger SV 1898. Beiden Spielern fiel die Entscheidung sehr schwer, sie wollen jedoch das Training zurückschrauben, um Sport und Berufe besser unter einen Hut zu bekommen. Den DSV 98 wird diese Entscheidung sehr freuen. Das Team verpasste in dieser Saison nur knapp den Aufstieg und kann mit der dazu gewonnenen Verstärkung 2017/2018 erneut angreifen. Auch Hulmann wechselt nach zwei Jahren beim ASCD zu einem Nachbarverein. Er spring nach der Sommerpause für die SV Krefeld 1972 ins Wasser. 

Besonders Philipp Kalberg machte sich die Entscheidung nicht leicht. Er war knapp 15 Jahre für den ASCD im Einsatz. "Ich habe im ASCD alle Jugendmannschaften bis hin zur Herrenmannschaft durchlaufen. Selbstverständlich bleibe auch ich Klubmitglied. Die Erfolge, die ich mit diesem Verein gefeiert habe, werden immer als etwas Besonderes in Erinnerung bleiben. Ich bin den vielen Unterstützern des Vereins persönlich sehr dankbar und das familiäre Umfeld hat mich als Sportler, besonders aber auch als Mensch, positiv geprägt. Einen solchen Verein, der so ein „Paket“ bietet, findet man nur einmal“, sagt er. Ähnlich ging es auch Jan Obschernikat, der nun seinen Fokus stärker auf seine berufliche Entwicklung legen will: „Im Leben muss man Entscheidungen treffen, diese viel mir mehr als schwer. Ich habe entschieden, andere Prioritäten zu setzen. Dadurch, dass mir in den letzten eineinhalb Jahren der Spaß am Wasserball verloren gegangen ist und Leistungssport ohne Leidenschaft für mich keinen Sinn macht, werde ich diesen Schritt gehen. Außerdem wird für mich mein Studium und der Werksstudentenjob immer wichtiger, das werde ich nun in den Vordergrund stellen. Den Sport will ich trotz alledem nicht komplett aufgeben, deshalb werde ich in der nächsten Saison beim DSV 98 ins Becken springen.“

 Comment

 Share this

DE Webshop shorts